{"id":81,"date":"2013-04-29T23:28:21","date_gmt":"2013-04-29T21:26:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/?page_id=81"},"modified":"2015-05-28T12:20:29","modified_gmt":"2015-05-28T10:20:29","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.caritas-su.org.rs\/?page_id=81","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Dienst an den Armen in der Kirche<\/span><\/strong><\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Das Leben der urchristlichen Kirche \u2013 nach dem Vorbild Jesu \u2013 war von der Hilfe der Bed\u00fcrftigen gekennzeichnet (Sammeln f\u00fcr die Armen, Unterst\u00fctzung der Witwen).<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Die Apostel weihten Diakonen \u2013 das Diakonat galt als die erste Stufe der Sakramente &#8211; f\u00fcr den Dienst der helfenden Liebe. Schon damals gab es ein System, das in der Gemeinschaft \u00a0alle Bed\u00fcrftige und Arme, samt ihrer Umst\u00e4nde und Bed\u00fcrfnisse registrierte und\u00a0weiter beobachtete.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Eines der Grundprinzipien der Urkirche war die Verpflichtung der Verwandtenunterst\u00fctzung und die Arbeit aller Arbeitsf\u00e4higen. Die, die nicht arbeitsf\u00e4hig waren und von der Gro\u00dffamilie nicht versorgt werden konnten, wurden von der Kirchengemeinde unterhalten.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Der Gemeinschaft waren nicht nur die k\u00f6rperlichen Erfordernisse wichtig, sie k\u00fcmmerte sich auch um die Seele der armen Mitglieder der Gemeinschaft. Die Donationen wurden von den Spenden der Gl\u00e4ubigen beschaffen. Zu den \u00a0Zeiten der Apostel hat man die Lebensmittel, die zum Eucharistiefeier gebracht und nicht verspeist wurden, an die Armen verteilt.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Die Urkirche dehnte den Armendienst auch au\u00dferhalb der Grenze des R\u00f6mischen Reiches hinaus. Ein Viertel der Kircheng\u00fcter, die \u201equarta pauperum\u201d, sollte man zu karitativen Zwecken verwendet werden. Die Kirche gr\u00fcndete Stellen f\u00fcr Krankenversorgung, und Gasth\u00f6fe f\u00fcr Reisende und Armen.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Im vierten Jahrhundert, erm\u00f6glichte das konstantinische Dekret\u00a0 die Erweiterung der Armenversorgung der Kirche. Die Bisch\u00f6fe wurden verpflichtet, \u00a0Gef\u00e4ngnisse zu besuchen, die Behandlungsweise um den Gefangenen, und die Witwenversorgung zu \u00fcberwachen. In dieser Zeit wurden die ersten Kl\u00f6ster gegr\u00fcndet, deren Pflicht die Versorgung\u00a0 der Armen war.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Die ersten Pfarrgemeinden, die im VI. Jahrhundert geformt wurden, \u00a0besch\u00e4ftigten sich, unter anderem, auch mit Armenversorgung. Aber bald wurde es klar, dass der Dienst der helfenden Liebe noch bessere Organisation und Zusammenarbeit der Institutionen ben\u00f6tigt.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Die gro\u00dfen Heiligen des Armendienstes, wie Franz von Assisi, Elisabeth von Th\u00fcringen und Heilige Hedwig, legten die neuen Richtlinien des Armendienstes fest. Die Kl\u00f6ster wurden zu Zentren dieses Dienstes. Die M\u00f6nche gr\u00fcndeten Kranken- und Armenh\u00e4user, die sie aus Almosen und aus eigener Arbeit unterhielten. An der Armenversorgung und Krankenpflege nahmen auch die Ritterorden teil.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Im XVI. Jahrhundert zeigte der gro\u00dfe Betreuer der Armen, der Heilige Philipp Neri mit eigenem Leben das Beispiel, wie die verlassenen Kinder der Stra\u00dfe erzogen\u00a0 und \u00a0Waisenh\u00e4user organisiert werden sollen. Der Heilige Vinzenz von Paul war der bekannteste Apostel der Armen im XVII.\u00a0 Jahrhundert, der ein ganz neues System der Armenversorgung errichtete. Anstatt in Institutionen lie\u00df er die Armen in ihren eigenen Heimen, zuhause pflegen, und er beteiligte sich an der Gr\u00fcndung des Frauenordens der Barmherzigen Schwestern.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Auch in der Neuzeit gab es viele Bannertr\u00e4ger der christlichen N\u00e4chstenliebe. Der italienischer Heilige, Don Johannes Bosco, war in der Jugenderziehung herausragend, sein Beispiel folgen noch heute Salesianer-Orden. Der deutsche Selige Adolph Kolping legte die Grundlagen der Lehrlingsheime, die Engl\u00e4nderin Maria Ward gr\u00fcndete die Kongregation der Institutum Beatae Mariae Virginis &#8211; Englischen Fr\u00e4ulein, und erhob damit die M\u00e4dchenerziehung auf ein hohes Niveau.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Der Staat bem\u00fchte sich das Beispiel der christlichen Armenversorgung zu folgen, lernte von der Kirche und rivalisierte mit ihr. Nach der S\u00e4kularisation \u00fcbernahm der Staat viele Aufgaben der Kirche und so erstanden die staatlichen Armenversorgungsinstitutionen. Infolge der Stabilisierung der staatlichen Institutionen und der Verminderung der kirchlichen finanziellen M\u00f6glichkeiten wurden die kirchlichen Sozialleistungen immer kraftloser, und beschr\u00e4nkten sich vollkommen nur auf die Opferbereitschaft der Gl\u00e4ubigen.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Aber es stellte sich heraus, dass die kirchliche Armenversorgung auch in solchen Umst\u00e4nden erstaunliche Ergebnisse aufweisen kann und im Stande ist, sich zu erneuern. \u00a0So ein herausragendes Beispiel war der Caritas-Verband f\u00fcr das Katholische Deutschland, der 1897 in Freiburg von Lorenz Werthmann gegr\u00fcndet wurde. Dieser Verband wurde dann 1916 von der deutschen Bischofskonferenz als Caritas des Landes anerkannt.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Werthmanns Ziel war, die freiwillige Volont\u00f6rarbeit der wohlmeinenden Menschen zu organisieren und somit wirksamer zu machen. Lorenz Werthmann schuf das weltweit bekannte Zeichen der Caritas, das die Flamme der Liebe symbolisiert. Das Grundprinzip hie\u00df, dass die Caritas unabh\u00e4ngig von Alter, Geschlecht oder Religionszugeh\u00f6rigkeit allen Menschen in Not hilft. Nach deutschem Beispiel organisierten sich die Caritas auch in anderen L\u00e4ndern Europas. Heutzutage ist die Caritas in der ganzen Welt pr\u00e4sent, als die Hilfsorganisation der Katholischen Kirche.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: 14pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\"><strong>Caritas im Bistum Subotica<\/strong><\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\"><strong>\u00a0<\/strong>Nach dem Friedensvertrag von Trianon waren die Franziskaner die Armenhelfer in Subotica. Sie hielten eine Volksk\u00fcche und w\u00e4hrend ihrer Bettelei sammelten sie auch f\u00fcr die Armenversorgung. Die Pfarrer teilten das Geld aus der Kasse des Hl. Antons unter Armen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konfiszierten die Kommunisten die Immobilien von den Kirchen und der Staat \u00fcbernahm die Sozialsorge von der Kirche.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Ende der 60-er Jahre verbot der Staat auch die Bettelei an den Treppen vor Kirchen. Die Pfarren unterst\u00fctzen trotz allem die Armen mit dem Geld aus Hl. Anton- Kasse.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Ab 1970 steht in der Regelung und in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Pfarreien in der Di\u00f6zese Subotica auch die Gr\u00fcndung von karitativen Fachabteilungen. Das war der Anfang der organisierten Form der karitativen T\u00e4tigkeit. In vielen Pfarreien begannen diese Abteilungen mit der Arbeit.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Nach dem Zerfall Jugoslawiens erhielt die Jugoslawische Caritas, die von Bisch\u00f6fen und einigen Laien gegr\u00fcndet wurde, Lebensmittelsendungen von der Caritas Europa durch die Vermittlung der Schweizer Caritas. Die LKWs sind in Belgrad angelangt und von dort aus wurden sie in die Di\u00f6zesen dirigiert, wo sie ausgeladen, nach Pfarreien verschickt und dort von den Caritas Gruppen an die Bed\u00fcrftigen verteilt.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Neben Lebensmittel kamen Sanit\u00e4rausstattungen und Decken. Zentren der Di\u00f6zesen-Caritas wurden organisiert, im Bistum Subotica in\u00a0 Subotica und in\u00a0 Novi Sad (Neusatz). Von da an wurden die Lieferungen direkt von diesen Zentren empfangen. Der niederl\u00e4ndische Cord-Aid unterst\u00fctzte den Kauf von Brennholz und Feuerherden, die sie mit Hilfe von Caritas-Zentren an Fl\u00fcchtlinge und\u00a0 Bed\u00fcrftige verteilt haben. F\u00fcr die Distribution der Hilfspakete schenkte die Schweizer Caritas einen Kombi und ein Auto der Caritas der Di\u00f6zese Subotica.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Die T\u00e4tigkeit der Caritas der Di\u00f6zese Subotica wurde von der Caritas Gorizia mit Lieferungen von Lebensmitteln und Kleidungen unterst\u00fctzt, donierte Geld f\u00fcr Kauf von Saatg\u00fctern und Eintagsk\u00fcken, finanzierte durch mehreren Jahre die Aufrechterhaltung des st\u00e4dtischen Rentner-Clubs und Sch\u00fclerunterst\u00fctzung- Organisationen. Mit ihrer finanziellen Hilfe wurde das \u00a0Geb\u00e4ude des Caritas-Klubs in Subotica renoviert.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Seit 1997 ist die Caritas Ober\u00f6sterreich-Linz der Partner von Caritas der Di\u00f6zese Subotica. \u00a0Mit Donationen wie Lebensmittel, Kleidung, Krankenhausbetten, Laufst\u00fchle, Rollst\u00fchle unterst\u00fctzte sie die Arbeit der Caritas. Sie finanzierte ebenfalls den Ankauf, die Adaptierung und Einrichtung des B\u00fcrohauses. Wir haben den Vertrag am 24. 10. 2001 unterschrieben. Neben materiellen G\u00fctern erhielt \u00a0Caritas Subotica n\u00fctzliche Hinweisungen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Heimpflege. Im 2001 wurde mit einem Pilot-Projekt der Alten- Hauspflege begonnen. Dieses Projekt wurde mit Hilfe der Caritas Ober\u00f6sterreich- Linz realisiert und\u00a0 15 Monate lang unterst\u00fctzt.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Im Jahr 2003 startete im Lande das gro\u00dfe Caritas-Projekt \u2013 die Heimbetreung und der Pflegedienst.\u00a0\u00a0 Im Bistum Subotica nur in 2 St\u00e4dten (Novi Sad und Subotica) mit je 12 Mitarbeitern, gef\u00f6rdert von der Europ\u00e4ischer Caritas. Bei dem Organisieren dieser Dienstleistung leisteten die Mitarbeiter des Deutschen Caritasverbands eine gro\u00dfe Hilfe.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\">Im Januar 2003 wurde als Rechtsperson die Caritas des Bistums Subotica, in Novi Sad die Caritas als die Caritas des Dekanats und die \u00a0Caritas der Pfarre in Senta registriert. Somit wurde der\u00a0 unmittelbare\u00a0 Empfang von ausl\u00e4ndischen Donationen und das Projektschreiben und Bewerben erm\u00f6glicht.<\/span><\/p> <p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: 'trebuchet ms', geneva, sans-serif;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die weitere Entwicklung kann man auf diesem Homepage an den eigenen Seiten der Caritas- Ze<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">ntren <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">weiterfolgen:<\/span><\/span><\/p> <ul> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/subotica\">Subotica<\/a><\/li> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/zenta\">Senta<\/a><\/li> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/mali-idos\">Mali I\u0111o\u0161<\/a><\/li> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/kanjiza\">Kanji\u017ea<\/a><\/li> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/becej\">Be\u010dej<\/a><\/li> <li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.caritas-su.org.rs\/deutsch\/projekte\/novi-sad\">Novi Sad<\/a><\/li> <\/ul> <h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienst an den Armen in der Kirche Das Leben der urchristlichen Kirche \u2013 nach dem Vorbild Jesu \u2013 war von der Hilfe der Bed\u00fcrftigen gekennzeichnet (Sammeln f\u00fcr die Armen, Unterst\u00fctzung der Witwen). 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